Auf Höhe der Baumwipfel

Wie ich ohne klettern in die Bäume kam – Unsere Tour zum Baumwipfelpfad

Über allen Gipfeln ist Ruh, In allen Wipfeln spürest Du kaum einen Hauch; Die Vöglein schweigen im Walde. Warte nur, balde ruhest Du auch.

Goethe, 1783

Dieses Gedicht von Goethe ist melancholisch. Und sterben wollen wir auch nicht so balde. Trotzdem passt es. Im Wald ist man nah bei sich, der Endlichkeit und in der Natur.

Auf dem Baumwipfelpfad spazieren wir von der Erde in die Wipfel. Der Pfad beginnt und endet an einem Aussichtsturm. Der Weg ist 1.665 Meter lang und die maximale Höhe beträgt 23 Meter. Die Sechs Wissensstationen sind für Kinder gemacht und zeigen Informationen zum Wald als Wirtschaftsfaktor, zu den Tieren und zu weiteren Themen. Oftmals können Schautafeln aufgeklappt, Dinge gedreht oder wo durchgeguckt werden. Antworten darf man sich erarbeiten.

Ich fühle mich nicht sehr hoch. Aber die Aussicht in die Baumkronen und auf den Boden ist von allen Stellen faszinierend und spannend. Schwanken die Bretter oder schwanke ich? Der Spaziergang ist erfrischend, aber auch kurz. Der Wald riecht gut.

Obwohl ich gleichhoch zu den Ästen bin, ist der Holzpfad auch eine Trennung zwischen Mensch und Natur. Wenn ich auf dem Waldboden gehe und von den Bäumen „umringt“ werde, fühle ich mich der Natur näher. Auf dem Pfad kann ich die Natur nicht anfassen. Ich umarme keine Bäume, aber der Wipfelpfad bringt mich dem Baum auch nicht näher.

Wissenswertes

Ein paar Fakten zum Panarbora-Naturerlebnispark. Die Informationen stammen von den Websites waldbroel.de und Baumwipfelpfad Panarbora NRW

  • der Naturerlebnispark gehört zur Jugendherberge Waldbröl
  • der Baumwipfelpfad hat eine Gesamtlänge von 1.635 Metern
  • die maximale Höhe des Fußpfads beträgt 23 Meter
  • Ziel ist der 34 Meter hohe Aussichtsturm
  • bei sehr klarem Wetter sieht man das Siebengebirge und den Kölner Dom
  • der gesamte Pfad ist barrierefrei
  • der Naturerlebnispark ist ganzjährig geöffnet
  • Im Park gibt es ein Restaurant mit Außenterrasse
  • der Park bietet zudem ein Wasser- und Abenteuerspielplatz für kleinere Kinder, ein Labyrinth, einen Spieltunnel, einen Sinnesrundweg mit Kräutergarten sowie ein Feuchtraum Biotop

Unsere Tour in Bildern

Zu Beginn des Spaziergangs blicken wir auf den Aussichtsturm
Der Weg, fast durch die Baumkronen
Blick auf den Baumwipfelpfad von gleicher Höhe
Info-Tafel zum Wald
Der Westerwald
Auch mal den Blick nach unten genießen
auf dem Weg zur nächsten Station
lustige und wichtige Hinweise
Das Ziel, der Aussichtsturm ist zu erkennen
ein schöner Platz auf der Aussichtsplattform mit weiteren Informationen
es geht den Turm runter
Blick auf den Park, vorne rechts ist das Labyrinth
das Labyrinth
die Sträucher dürfen noch ein bisschen höher wachsen
noch einmal der Blick auf den Turm

Meine Notizen zur Tour

  • es ist ein herrliches Gefühl erhöht durch den Wald zu spazieren
  • gute Info-Tafeln
  • super Aussicht vom Turm; am besten war es dort zu picknicken
  • das Essen im Restaurant schmeckte uns und die Preise waren gut
  • es hat gedonnert und geregnet, so dass wir den weiteren Park nicht mehr besichtigen konnten
  • das Labyrinth ist nichts für über 10jährige (sie sind in 30 Sekunden am Ziel)
  • mit älteren Kindern ist der Pfad kurzweilig und schön
  • der Park ist für jüngere Kinder geeignet

Ich empfehle Euch mit kleineren Kindern auf jeden Fall einen Baumwipfelpfad zu besuchen und Euch auch die Zeit für die Wissensstationen zu nehmen. Für größere Kinder schaut, welche Attraktionen es noch gibt und besucht den Park in einer größeren Gruppe.

Wir konnten leider nicht alles sehen, da es am Nachmittag ein Gewitter gab. Schaut also auf die Wettervorhersage und packt Wechselkleidung ein.

Herzlichst, Eure Frau Schmitz

Hinweis: Diese Tour ist selbst bezahlt.

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