Das diese Pracht an Blüten sehr berühmt ist – ohne Zweifel. Das dieses Wochenende Hunderte unter den Kirschblüten flanieren und fotografieren – ja, so war es.

Was aber machen diese Schlüsselbänder in den Zweigen? Farblich passen sie nicht so ganz zu den rosa Blüten. Meine Überlegungen:

  • Was in New Orleans auf der Bourbon Street Glück bringt, soll auch in Bonn Wünsche erfüllen. Anstelle von Schmuckketten, müssen hier allerdings die Schlüsselbänder herhalten. Egal. Verfängt sich das Band in den Ästen, geht der heimliche Wunsch des Werfers in Erfüllung.
  • Kunst. Die Farben der Schlüsselbänder, blau, gelb und weiß, sollen im Kontrast zur Natur, die Ideenlosigkeit von Industrie und Konsum symbolisieren.
  • Provokation. Ich meine, auf einem Schlüsselband etwas von „Köln“ zu lesen. Puh, doch keine Provokation (steht ja nicht Düsseldorf drauf), sondern ein freundschaftlicher Gruß.
  • Schlüsselbänder ohne Schlüssel sind wie Sahnetorte ohne Sahne, also nutzlos. Soll hier die Frage aufgeworfen werden, ob die Kirschblüten ohne ein Kirschblütenfest nutzlos sind? Oder sind wir Menschen ohne Natur nutzlos?

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Ihr seht, es rauscht im Bild. Was meint Ihr zu den Schlüsselbändern? Schickt mir gerne Eure Kommentare.

Herzlichst Eure Frau Schmitz